Gemeinde-
und Bezirkssuche

Woche 7 / 2023

14.02.2023

Während ich diese Notizen schreibe, ist die Sonne hinter den Bergen untergegangen. Der Himmel ist gelb-rötlich verfärbt. Von einem wolkenlosen, blauen Himmel hat den ganzen Sonntag die Sonne gestrahlt. Auch die Gnadensonne Jesu hat an diesem Wochenende die Herzen der Heilsverlangenden erhellt und erwärmt. Die irdische Sonne ist zwar am Horizont verschwunden, aber die Gnadensonne scheint weiter.

 
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In der zu Ende gehenden Woche kehrte ich in zwei Gemeinden in den Schweizer Alpen ein. Am vergangenen Mittwochabend lag mein Reiseziel im Kanton Uri, in unserer Gemeinde Erstfeld. Hell und warm leuchtete das Licht von drinnen durch die geöffnete Eingangstüre und die Fenster. Dieses einladende Bild erlebte ich auch bei der Begrüssung der Geschwister und Amtsträger.

Das Verlangen der Gemeinde nach dem Wort Gottes berührt mich immer wieder aufs Neue. Begleitet wird das Gottesdiensterleben mit wunderschönen Liedern, gespielt von einem Cellisten und einer Organistin. Jeder Gottesdienst ist ein göttliches Kunstwerk, einmalig und grossartig.

Am Freitag galt es noch Abschied zu nehmen von einem langjährigen treuen Weggefährten. Bezirksevangelist i.R. Heinz Angst ist uns einen Schritt vorausgegangen. Das Geschenk des göttlichen Trostes konnten wir in unserer Kirche Gränichen in grosser Gemeinde empfangen. Umrahmt wurde der Trostgottesdienst von wunderschön vorgetragenen Chorliedern.

Am frühen Samstagabend erlebten wir Gottesdienst auf der Südseite des Alpenbogens. Einen Besuch in unserer kleinen Gemeinde Poschiavo hatte ich schon lange vorgesehen und nun wurde er endlich möglich. Vom Engadin her erreichen wir über den Berninapass unser Reiseziel. Der Vorsteher und seine Gattin nehmen uns mit. Die Strassenverhältnisse meinen es gut mit uns. Um diese Jahreszeit könnten auch hohe Schneemauern die Strasse säumen, doch davon ist nichts zu sehen. Auf einer trockenen Passstrasse gelangen wir vom inneralpinen Hochtal, dem Oberengadin (1800 m ü. M.) über den Berninapass (2232 m ü. M.) ins Val Poschiavo und in den gleichnamigen Hauptort (1014 m ü. M.).

An diesem Abend erhielt die Gemeinde Verstärkung. Der Vorsteher und die drei Priester, die die Gemeinden Samedan, Poschiavo und Valchava betreuen, waren zusammen mit ihren Gattinnen angereist.

Ich bin immer fasziniert und beeindruckt, wie alle vorhandenen Gaben eingesetzt werden. Ein Gesangsquartett, am Schluss des Liedes verstärkt durch die Blockflöte, bereitete uns einen wunderschönen musikalischen Auftakt zum Predigtteil des Gottesdienstes.

Erich Kästner hat einen Satz geprägt, der zu einem geflügelten Wort geworden ist: «Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. » Das gilt sowohl für das Gesangsquartett wie auch für das Bläsertrio, das uns verwöhnte.

Nun gibt es eine kleine Pause. Die nächsten Reisenotizen werden in der Woche 9 erscheinen, nach meinem Urlaub und der unmittelbar daran anschliessenden Reise mit unserem Stammapostel und Bezirksapostel Storck nach den Kapverdischen Inseln.