Bezirksapostel Deubel in Graz

29.03.2026

Jesus als König des Herzens
Der von Bezirksapostel Thomas Deubel geleitete Palmsonntagsgottesdienst in der Kirchengemeinde Graz stand im Zeichen der Verherrlichung Jesu Christi. Im Mittelpunkt stand die Frage: Ist Jesus Christus tatsächlich der König unseres Herzens?

Ausgangspunkt der Predigt war der Einzug Jesu in Jerusalem, bei dem die Menschen ihn als König begrüßten (Lukas 19,36–38). Bezirksapostel Deubel betonte, dass wahre Verherrlichung nicht allein durch Worte, sondern vor allem durch das eigene Leben geschieht. Ein authentischer Glaube könne Mitmenschen neugierig auf Jesus Christus machen.

Ein offenes Herz und sichtbarer Frieden
Die Gemeinschaft der Gläubigen werde nicht durch persönliche Bekanntschaft, sondern durch den gemeinsamen Glauben und das gemeinsame Ziel getragen. Gott könne bereits durch kleine Impulse große Wirkung entfalten. Als Vorbild wurde Jesus genannt, der Menschen durch Worte, Taten und Blicke berührte und ihr Leben veränderte.
Jesus als Friedensfürst stehe für Demut statt weltlicher Macht. Sein Frieden bedeute mehr als die Abwesenheit von Konflikten: Er beschreibt eine geheilte Beziehung zu Gott und zu den Mitmenschen. Durch Reue und das Opfer Jesu könne diese Beziehung immer wieder erneuert werden.

Predigtbeiträge
Priester Brantner griff das Bild vom Stein im Wasser auf: Kleine Zeichen der Liebe können weite Kreise ziehen. Sein Motto lautete: „Lass Jesu Liebe in deinem Leben die Kreise ziehen.“ Bezirksevangelist Hasenauer ermutigte dazu, die persönliche Beziehung zu Jesus zu pflegen und durch das eigene Handeln auf Christus statt auf sich selbst zu verweisen.

Abendmahl für die Verstorbenen
Ein besonderer Bestandteil des Gottesdienstes war das Heilige Abendmahl für die Verstorbenen. Apostel Matthias Pfützner erläuterte, dass die Gnade Jesu auch die jenseitige Welt umfasst. Das Volk Gottes sei ein „Volk in Bewegung“, das über die Grenze des Todes hinaus mit Christus verbunden bleibe.


Ordinationen und Auftrag zum Dienen
Ein Höhepunkt war die Ordination von Diakonin Astrid Dorner und Diakon Thorsten Fries. Bezirksapostel Deubel machte deutlich, dass kein Amtsträger vollkommen sei, und gab den neuen Amtsträgern konkrete Leitlinien mit: im Kleinen helfen, Menschen am Rand integrieren, in der Seelsorge auf Kritik und Verurteilung verzichten und die Freude am Christsein bewahren.


Botschaft
Der Gottesdienst machte zeigte: Wer Jesus im Herzen regieren lässt, kann durch Liebe, Barmherzigkeit und gelebten Glauben Gottes Frieden im Alltag sichtbar machen.