Die Reise zusammen mit meiner Frau Margarete nach Cape Town verlief erfreulicherweise vollkommen problemlos. Der Abflug erfolgte am Montagabend um 22.30 Uhr. Nach einem rund zehnstündigen Flug erreichten wir Johannesburg, wo eine Zwischenlandung eingeplant war. Dort mussten wir zwar das Gepäck erneut entgegennehmen, vom internationalen ins nationale Terminal wechseln und anschliessend wieder einchecken. Umso dankbarer waren wir, dass unser Gepäck schliesslich vollständig in Cape Town ankam – was leider nicht bei allen Reisenden der Fall war. Der Weiterflug nach Cape Town dauerte nochmals rund zwei Stunden.
In Cape Town angekommen, galt es trotz der langen Reise einen möglichst frischen und fitten Eindruck zu hinterlassen, denn wir wurden bereits von Fotografen empfangen. Anschliessend führte uns die Fahrt zum Hotel, wo wir erstmals etwas zur Ruhe kommen konnten.
Es folgten zwei Tage im Zeichen intensiver Versammlungen der Bezirksapostel und Bezirksapostelhelfer unter der Leitung des Stammapostels und seines Helfers. Für die Frauen wurde währenddessen jeweils ein liebevoll gestaltetes Begleitprogramm angeboten.
Am Mittwochabend waren sämtliche Bezirksapostel in verschiedenen Gemeinden zum Gottesdienst eingeteilt. Ich erhielt den Auftrag, den Gottesdienst in der Kirche Scottsdene zu feiern. Die Fahrt dorthin dauerte vom Hotel aus ungefähr eine Stunde.
Dieser Abend wird mir unvergesslich bleiben. Für den Gottesdienst war der ganze örtliche Bezirk eingeladen. Rund 1300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllten die Kirche. Ein gewaltiger Chor und ein grosses Orchester schufen eine Atmosphäre von solcher Kraft und innerer Bewegung, dass sie tief unter die Haut ging. Die Freude, die Begeisterung und die spürbare Glaubenseinheit bewegten mich derart, dass einem die Tränen kamen. Es war ein Moment voller Emotionen, Dankbarkeit und innerer Ergriffenheit, wie man ihn nur selten erleben darf.
Zu später Stunde kehrten die Bezirksapostel nach und nach ins Hotel zurück, und überall wurde begeistert von den gemachten Erlebnissen erzählt. Die Eindrücke dieses Abends verbanden uns auf besondere Weise – einfach überwältigend und schön. Ein Video des Schlussliedes, das ich erhalten habe, liegt diesem Reisebericht bei.
Am Samstag fand am Morgen ein Ausflug statt. Südlich von Cape Town, an der Hout Bay, machten wir einen gemütlichen Spaziergang und besichtigten eine Pinguinkolonie.
Für das Konzert am Samstagabend und den Festgottesdienst am Sonntag braucht es keine grossen Worte – einfach nur: grossartig und reich gesegnet. Damit verbunden wünsche ich Stammapostel Helge Mutschler auch an dieser Stelle göttliche Kräfte, die Weisheit Gottes und viel Segen.
Herzliche Grüsse
Thomas Deubel